Digitale Gefahren erkennen – digitale Gefahren benennen, aber wie?

Medienkompetenz Fortbildung für Lehrer, Exkursion
Mehr als die Hälfte der Kinder zwischen 6 und 14 Jahren nutzen das Internet ohne Aufsicht. Dabei werden die Gefahren, die online lauern, von Eltern und Aufsichtspersonen häufig unterschätzt.
Mobbing, sexualisierte Übergriffe, Urheberrechtsverletzungen, Weitergabe von persönlichen Daten sowie Abo-Fallen und Pornografie – die Palette der Gefahren ist groß und beschränkt sich nicht nur auf die Altersgruppe der 6- bis 14-jährigen! Auch örtlich gibt es keine Einschränkungen mehr für die Nutzung des digitalen Netzes und seinen Angeboten. Längst wird in den Schulpausen nicht nur fangen gespielt oder mit den Freunden gequatscht. Soziale Netzwerke wie Facebook und WhatsApp sind auch in der Schule allgegenwärtig, schließlich findet hier ein Großteil des sozialen Austauschs statt.
Wer sich über die veränderte Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen informieren möchte, findet diverse Studien. Hier hat die Initiative „SCHAU HIN“ einen guten Überblick geschaffen. Auch Ratgeber und Hinweise auf lokale Beratungsstellen finden sich auf der Homepage.
Wesentlich neben der Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen ist vor allem unser Umgang mit dem Thema. Nicht immer sind der Lehrkraft dabei die neusten Entwicklungen bekannt. Um auch auf diesem Feld up to date zu bleiben, sollte sich regelmäßig informiert werden.
Obwohl ein enormer Bedarf an Fortbildungen zur Materie „Medienkompetenz“ und „Mediennutzung“ besteht, sind die Angebote durchaus noch ausbaufähig. Vor allem ortsunabhängige Online-Fortbildungen zum Thema, die speziell für Lehrkräfte konzipiert sind, finden sich nicht auf Anhieb. Auf den Seiten des „deutschen Bildungsservers“ ist aber ein sogenannter Medienpädagogischer Atlas zu finden, der auf Angebote, Projekte und Konzepte in unterschiedlichen Bundesländern hinweist.
Sobald die neusten Entwicklungen verinnerlicht sind, gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, die digitalen Gefahren im Unterricht zu behandeln. Eine systematische Auflistung über zahlreiche Non-Profit-Angebote zur Förderung der Medienkompetenz hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in ihrer Medienkompetenz-Datenbank erstellt. Neben Workshops und Fortbildungen für die gesamte Klasse gibt es dort vielfältige Angebote von unterschiedlichsten Initiativen. Ferner bieten auch die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.) und Google die Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ an, die u.a. eine Einführung in den Jugendmedienschutz offeriert.

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Und jetzt? Wie kann ich zu diesem Thema aktiv werden?
Schreiben Sie uns eine kurze Mail – und wir gehen kostenlos für Sie auf die Suche nach Angeboten zu dem Thema in Ihrer Nähe.

Auf SchulePLUS gibt es schon jetzt konkrete Angebote für Lehrer. Wir haben einige für Sie herausgesucht:
Medienkompetenz: Kostenfreie Fortbildungen für Lehrkräfte
Fortbildung für Lehrkräfte zu Persönlichkeitsrechten im Internet
Biete für Klassen ab Stufe 4 Werkstätten & AGs im Bereich Film und Medien
Medienkompass M-V mit Angeboten für alle Klassenstufen

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